Über den Storchenacker

Auch in diesem Jahr war das selbsttätige Gärtnern wieder sehr beliebt.

Bereits an den ersten beiden Terminen zur Kartoffeldamm-Vergabe am 29.03.2014 und 04.04.2014 konnten alle 50 Dämme vergeben werden. Beteiligt sind dieses Jahr wieder der VEN (Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt), die Heilpädagogische Kindertagestätte Markt Schwaben und „Tischlein deck dich“ .

Der Storchenacker wurde dieses Jahr quer (anstatt letztes Jahr längs) angelegt, um so die Begehbarkeit zu verbessern.

Die Kartoffeldämme wurden professionell von einem Kartoffelbauern angelegt und saatfertig vorbereitet. Dadurch entfielen schwere Arbeiten, wie das Umgraben und Anlegen. Für starke Trockenzeiten wurde auch wieder ein Wassertank mit 1000 l zur Verfügung gestellt. Wir bitten allerdings darauf zu achten das Wasser nur zum Angießen der Setzlinge und bei längeren Trockenperioden zu verwenden. Der hier vorherrschende lehmhaltige Boden ist in der Lage enorme Wassermengen zu speichern. Außerdem wachsen die Pflanzen besser und werden robuster, wenn sie das Wasser über ihre Wurzeln aus der Tiefe des Bodens holen.

Kurze Zusammenfassung:

– Die Saison geht von Anfang April bis Ende Oktober. Anschließend wird das Feld maschinell umgepflügt. Bitte die Fläche von festen Gegenständen (Holzstöcke, Rankhilfen, etc.) nach der Ernte freihalten.

– Säen, Jäten und Ernten darf jeder in seinem Bereich nach eigenen Vorstellungen und Wünschen. Nur mineralischer Dünger und chemische Pflanzenschutzmittel dürfen nicht verwendet werden.

– Auf Wunsch kann Pferdemist als Dünger bereitgestellt werden.

– Ende Mai werden drei Kartoffeldämme mit Pflanzen für Nützlinge bepflanzt.

– Wenn möglich bitte nicht mit dem PKW direkt an das Feld heranfahren, sondern Parkplätze auf der Straße nutzen.

– Übermässige Verunkrautung bitte im Sinne der Nachbarn eindämmen.

 

Viel Spaß.

3 Gedanken zu „Über den Storchenacker“

  1. Der Storchenacker ist eine spontan entstandene Antwort auf unerfreuliche Entwicklungen im Schwabener Moos. Ich habe mich entschieden hier aktiv als aktives Mitglied des VEN e.V.
    http://www.nutzpflanzenvielfalt.de/ mit zu machen, weil ich für den VEN e.V. schon lange nach Vermehrungsfläche für historische und erhaltenswerte Kulturpflanzenarten Ausschau hielt.
    Ich bin sehr dankbar, dass sich wieder Menschen für diese kostbare Sache interessieren und hoffentlich auch mit helfen, wenn es gilt zu Verkosten und zu Ernten und Einzutüten.
    Der Verein war jetzt auf den Freisinger Gartentagen http://www.freisingergartentage.de/home/ aktiv und auch bei den Fürstenfeldbrucker Gartentagen werden wir heuer das 1. Mal vertreten sein. http://www.fuerstenfelder-gartentage.de/.
    Vom vergangenen Jahr Storchengarten einige Bilder finden Sie in Kürze hier.
    viele neue Gesichter wünsche ich und wissbegierige junge Menschen, die es lernen möchten, wie die Erhaltung unserer Biodiversität wirklich geht. Auf dem Papier wird ja schon sehr viel darüber geschrieben.

  2. jetzt werden Erbsen und Bohnen reif für die Gemüseernte.
    Da die alten Sorten unterschiedlich reifen, müssen Teilernten gemacht werden. Wer historische Sorten kosten möchte, kann sich unter der Tel. Nr. 08121/254273 anmelden. Es ist in diesem Jahr ein sehr guter Ansatz und eine Verkostung möglich. Einen Teil lassen wir natürlich bis zur Samenreife stehen.

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