Schnecken

In diesem Jahr hatten wir eine große Schneckenplage. Bei einer einmaligen Aktion habe ich ungefähr 150 Schnecken in meinen Reihen gesammelt und 250 Meter weiter in der Nähe des Baches wieder ausgesetzt. Bei einer späteren Aktion waren es ungefähr 80.  Ich hatte Salatabfälle zwischen den Reihen liegen lassen, die übersät waren mit Schnecken. Beobachten konnte ich, dass die Schnecken sich bei schönem Wetter tagsüber in das Gebüsch und vor allem in die Gartenabfälle zurückziehen. Nachts wandern sie wieder in den Storchenacker. In den Gartenabfällen im Gebüsch finden sie ideale Bedingungen und können sich ungestört vermehren.  Die Gartenabfälle zwischen den Bäumen und Sträuchern waren bei Regenwetter übersät mit Schnecken.

Die Schnecken machen vor Nichts halt. An allen Gemüsesorten konnte ich sie finden. Ein ganzes Feld frisch versetzten Pflücksalat, über den ich lose Netze gelegt hatte, haben sie völlig kahl gefressen. Sie lassen nichts aus. Sogar große schwarze Rettiche wurden bei mir von den Schnecken angefressen.  Erst Netze, deren Ränder ich rundherum  eingegraben hatte, verschafften mir wieder einigermaßen Ruhe an der Schneckenfront.