Archiv der Kategorie: Allgemein

Saisonstart 2018

Der Storchenacker wird dieses Jahr an der gleichen Stelle wie im letzten Jahr angelegt. Die Kartoffeldämme werden  am Samstag, den 7.  April 2018, 10:00 Uhr, direkt am Storchenacker verteilt. Bei schlechtem Wetter verschiebt sich der Termin auf Sonntag, den 8. April 2018, 10:00 Uhr.

Gartenjahr 2017

Ein hervorragendes Gartenjahr geht zu Ende. 2017 hatten wir in Markt Schwaben insgesamt betrachtet ein niederschlagsreiches und sehr sonnenscheinreiches Jahr. Von Schäden durch Hagel und Gewitterstürmen blieben wir verschont. Ab Ende Mai gab es ideale Wachstumsbedingungen für die Pflanzen mit viel Sonnenschein. Wir hatten keine extremen Hitze- oder Trockenperioden. Jeder konnte seine Neuanpflanzungen dank der Wasserpumpe jederzeit außreichend gießen. Dies führte zu außerordentlichen Gemüsemengen, die ohne größeren Aufwand in diesem Jahr geerntet werden konnten. Für mich persönlich gab es einen Schädling in diesem Jahr, der mich sehr viel Zeit gekostet hat: Die Larve des Kartoffelkäfers. Gartenjahr 2017 weiterlesen

Erntedank 2017

Danke für den fruchtbaren Boden;

Danke für die Sonne, die Wärme, den Regen und das Wasser;

Danke für die Vielfalt der Samen, den Wind, die Bestäubung;

Danke für dieses weise Zusammenspiel in der Natur;

Danke für diesen unermesslichen Segen in diesem Jahr.

Lob und Dank sei dem HERRN, der alles geschaffen hat.

Gartenjahr 2016

Die vergangene Saison brachte besondere Herausforderungen mit sich. Im April, Mai und Juni war Bayern das zweitkühlste Bundesland. Manche Samen sind im Freifeld nicht oder nur mit großer Verspätung aufgegangen. Die Niederschlagsmenge im Mai und Juni lag weit über dem langjährigen Durchschnitt. Extrem wuchsen bis zum Sommer die Beikräuter. Sie auszureissen kostete in diesem Jahr viel Zeit und Mühe. Das schnelle Wachstum der Beikräuter spricht aber für die gute Bodenbeschaffenheit. Der viele Regen hatte etwas Gutes: wir mussten kaum gießen. Gott sei Dank dafür, dass wir auf dem Storchenacker keine Gewitterschäden hatten. Für Menschen in Simbach oder Tann brachte der gewittrige Dauerregen am 2. Juni extremste Überschwemmungen mit Todesfolgen. Regen kann Leben spenden aber auch zerstören. Wir können nicht alles selbst bestimmen. Ich stelle mir immer öfters die Frage: „Gehen wir verantwortungsvoll genug mit unserer Umwelt um?“ Die Sommermonate Juli und August brachten viel Sonne und Wärme, die jeweils durch eine Kaltfront mit Dauerregen unterbrochen wurden. Das Wachstum der Nachsaaten und Setzlinge litt erheblich unter den Wetterkapriolen. Gartenjahr 2016 weiterlesen

Winter im Storchengarten

Wir wünschen Ihnen allen eine frohe Weihnachtszeit und alles Gute für das Jahr 2017!

Wir freuen uns über alle, die sich für unsere Arbeit im Samengarten und für alte Kulturpflanzen interessieren.

Wir danken ganz herzlich den ehrenamtlich Aktiven und denjenigen, die durch ihre Spende oder durch ihre Mitgliedschaft im VEN e.V. helfen, den Samengarten und unsere Vielfalt zu erhalten. Viel Saatgut, vor allem Blumensamen konnte geerntet werden. Interessierten Menschen mit Führungen die Nutzpflanzenvielfalt und ihre Bedeutung erklärt werden und den Kindern durch Toben auf dem Acker eine Freude gemacht werden.
Wir danken herzlich der Familie Adlberger, die uns, wie die vergangenen Jahre auch schon, kostenfrei den wertvollen Boden zur Verfügung gestellt haben und der Gemeinde Markt Schwaben, sowie der Münchner Bank für ihre Spende anlässlich der Preisübergabe von der UN-Biodiversitätsdekade.
Wir freuen uns über Ihre Hilfe und auf ein Wiedersehen im Samengarten auch im nächsten Jahr!

Die Termine der Führungen werden auf einem gesonderten Faltblatt und auf der Internetseite des VEN 2017 veröffentlicht.

Irena Meilick und Doris Seibt

Die Plage mit den Beikräutern (Wild- oder Unkräutern)

Die Samen der Beikräuter sind bereits im Boden, bevor wir mit pflanzen oder säen beginnen. Sie stammen von Beikräutern der Vorjahre, vom Samenflug, vom Mist, von Tieren, von den Schuhen, vom Wasser. Im Juni wachsen die Beikräuter am stärksten. Durch regelmäßiges Hacken und gezieltes herausziehen mit den Wurzeln alle 7-14 Tage können die Beikräuter klein gehalten werden. Ziel sollte immer sein, die Beikräuter zu entwurzeln, wenn sie noch klein sind. Das Material kann dann zwischen den Reihen liegen bleiben und vertrocknen.

Beikräuter entziehen dem Boden Nährstoffe und Wasser. Viele Beikräuter sind Wirtspflanzen für Nematoden. Wenn die Beikräuter groß werden und zu nahe an den Gemüsepflanzen stehen, fehlen den Gemüsepflanzen Licht, Wärme und Nährstoffe zum wachsen. Deshalb ist deren frühe Beseitigung im Gemüsegarten so wichtig. Auf keinen Fall sollten sie wieder Samen bilden, die uns dann im nächsten Jahr viel Arbeit machen.

Eines der Problembeikräuter auf dem Storchenacker sind die Ackerdisteln. Sie bilden tiefe Pfahlwurzeln und daneben auch waagrecht wachsende, verzweigte Wurzelausläufer, die neue Triebe bilden. Vermehren tun sie sich durch flugfähige Samen und durch die Wurzelausläufer.  Bei größerem Wuchs unterdrücken sie alle Gemüsepflanzen. Die Ackerdisteln sollten deshalb auch an den Randbereichen entfernt werden.

Mulchmaterial kann die Beikräuter klein halten und Arbeit ersparen. Beispielsweise kann getrockneter Rasenschnitt zur Bodenabdeckung eingebracht werden. Das Mulchmaterial deckt den Boden ab, der Boden bleibt feuchter und die Samen der Beikräuter wachsen wegen Lichtmangels langsamer oder überhaupt nicht.

Frischer Rasenschnitt sollte nicht verwendet werden. Es können sich darunter Pilzkulturen bilden. Stroh hat den Nachteil, dass es dem Boden im ersten Jahr wertvolle Stickstoffanteile entzieht.

Veranstaltungen 2015

In Zusammenarbeit mit dem Katholischen Kreisbildungswerk Ebersberg bietet Frau Seibt in der Gartensaison 2015 folgende Veranstaltungen an:

Sa. 27.06.2015, um 15:00 Uhr
Delikatessen aus 900 Jahre regionalen Anbaus von Gemüse in Markt Schwaben.

Sa. 12.07.2015, um 15:00 Uhr
900 Jahr Markt Schwaben – historisches, regionales Gemüse aus Markt Schwaben

Sa. 25.07.2015, um 15:00 Uhr
Bunte Vielfalt im Storchengarten – „Guten Appetit: Essen an einem wahrhaft reich gedeckten Tisch“.

Sa. 19.09.2015, um 15:00 Uhr
Bunte Vielfalt im Storchengarten – „Samenernte – sammeln für die Zukunft“.

Alle Veranstaltunge finden direkt am Storchengarten statt.

Anmeldung: https://www.kbw-ebersberg.de/

Trauer um Georg Adlberger

Mit tiefer Trauer mussten wir von dem Vater und Ideengeber des Storchenackers, Georg Adlberger, für immer Abschied nehmen. Unser herzliches Beileid gilt den Hinterbliebenen.

Kaum ein anderer Markt Schwabener wird in Markt Schwaben und am Storchenacker so sehr fehlen, wie er.  Möge seine gute Seele weiter bei uns weilen und seine Vision in seinem Sinne weiter geführt werden. Mir persönlich wird das Fachsimpeln mit ihm am Feldrand sehr fehlen und seine ehrliche und freundliche Art. Ich bin sehr traurig über den Verlust, aber auch sehr dankbar, dass ich ihn kennenlernen durfte und ein Stückchen Weg mit ihm zusammen gehen konnte. Besonders für ihn werden in diesem Jahr auf dem Storchenacker wieder viele samenechte Blumen blühen. Dafür stellt der Verein (VEN e.V.) kostenfrei jedem, der im Storchenacker gärtnert, Saatgut zur Verfügung.

Doris Seibt
aktives Mitglied des Vereins zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN e.V.)

Was haben wir gepflanzt und gesät?

Wenn wir es wissen wollen, tragen wir uns in die excel-datei ein:

Pflanzplan Storchenacker 2014

wenn wir von den Mitstreitern auch mal einen Salatkopf oder einige andere schon in großer Anzahl reif gewordener Gemüse abnehmen wollen, gerne gegen einen Euro, dann ist so ein Plan gerade richtig. Wer hier seine angebauten Kulturen mit veröffentlicht, hat so die Gewähr, dass diese Informationen viele sehen und sich evtl. mit dem Kochen auf frische Produkte aus dem Storchenacker einstellen.

Bei Herrn Heinz werden jetzt die  grünen Erbsen  eßreif. Erbsen reifen nicht alle auf einmal. Es sind Teilernten nötig. Wer Erbsen als Grünes Gemüse ernten möchte, muß also mehrere Teilernten mit einplanen, damit er immer die beste Qualität bekommt. Bei Erbsen geht es auch recht schnell mit der Reife. Das ist zwar von Sorte zu Sorte unterschiedlich. Trotzdem sollte man da schnell sein, wenn man zarte Erbschen ernten möchte.  Der Bauer auf einem großen Feld schätzt den Mittelwert des gesamten Feldes ab bei der Reife. Dazu hat er den Turgomesser als Hilfsmittel. Damit wird der Druck gemessen, der bei einer Probe auf die Erbsen ausgeübt wird. Junge Erbsen platzen eher.

Wir können ja hier die Schmeckprobe machen, haben auch kein großes Feld zu ernten.

 

Wildblumen säen

Am Montag, 26. Mai 2014, wollen wir auf zwei Dämmen Wildblumen säen. Wer mitmachen will ist dazu herzlich eingeladen. Wir treffen uns um 18:00 Uhr am Storchenacker.

Neuer Termin: Freitag, 30. Mai 2014, 17:00 Uhr.

Nach einem wolkenverhangenen Tag, zeigte sich heute zum Blumen säen die Sonne.
Das Team ließ die Aktion fröhlich ausklingen.

 

Gärtnern mit dem Mond

Naturbeobachtungen haben angeblich ergeben, dass alles, was nach unten wächst, am besten sich entwickelt, wenn es bei abnehmendem Mond gesät oder gepflanzt wurde. Bei abnehmendem Mond sollen sich die Kräfte der Pflanzen in die Wurzeln zurückziehen.

Alles was nach oben wächst, entwickelt sich besser, wenn es bei zunehmendem Mond gesät wird. Bei zunehmendem Mond geht angeblich mehr Kraft in die oberirdischen Pflanzenteile.

Bei Vollmond sollte – mit Ausnahme der Düngung – keine Gartenarbeit getätig werden.

Ernten sollte man bei zunehmendem Mond.