Nichs Schlechtes über andere sagen

„Hört auf damit schlecht übereinander zu reden, liebe Brüder und Schwestern! Wer seinen Bruder oder seine Schwester schlecht macht oder sie richtet, redet schlecht über die Weisungen des HERRN und verurteilt diese. Wenn du aber die Weisungen des HERRN verurteilst, folgst du nicht seinen Weisungen, sondern spielst dich als Richter auf.

Einer ist Weisungsgeber und Richter, der HERR, der retten und verderben kann. Du aber, wer bist du, der über seinen Mitmenschen richtet?“

Jakobus 4,11-12

Innere Freude

Hans im Glück

Hans bekam für sieben Jahre treuen und ehrlichen Dienst einen Goldklumpen so groß wie sein Kopf war. Auf dem Nachhauseweg traf er einen fröhlichen Reiter auf seinem Pferd. Hans bewunderte das mühelose Vorankommen mit dem Pferd. Der Reiter machte ihm das Angebot, das Pferd für den Goldklumpen einzutauschen. Hans geht darauf ein. Das Pferd warf Hans ab. Hans tauschte das Pferd bei einem Bauer gegen eine Kuh, die ihn – beim Versuch sie zu melken – trat. Dann tauschte er die Kuh bei einem Metzger gegen ein Schwein. Weil er von einem Burschen erfuhr, dass das Schwein womöglich gestohlen war, tauschte er das Schwein gegen eine Gans. Zuletzt tauschte er die Gans bei einem Scherenschleifer gegen einen Wetzstein und einen schweren Feldstein, der am Boden lag. Der Scherenschleifer sagte ihm, dass er auf dem Feldstein krumme Nägel wieder gerade klopfen könne.
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Freude schenken

„Man kann alle unsere Pflichten gegen den Nächsten in diesem einfachen Hinweis zusammenfassen: Freude schenken.“

Pius-Aimone Reggio, Vergiß die Freude nicht, Freiburg i. Br. 1959, S. 12

Seid nicht betrübt, denn die Freude am HERRN ist euer Schutz. (Nehemia 8,10)

Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist. (Römer 14,17).

Dies habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch sei und eure Freude völlig werde (Johannes 15,11)

…freut euch, lasst euch vollkommen machen,… (2. Korinther 13,11)

Die Gottesgeburt im Seelengrund

Meister Eckhart predigte die Gottesgeburt im Seelengrund.

Gott will seinen Sohn, ja sich selbst in uns gebähren. Der Vater gebiert seinen Sohn ohne Unterlass und er gebiert  seinen Sohn in der Seele als seiner eigenen Natur.

Die Seele ist in ihrer Natur Gottes Ebenbild. Im tiefen Grund der Seele, in dem Reinsten und edelsten, wo niemals eine Kreatur oder ein Bild hineingelangt, wo das tiefe Schweigen ist, da gelangt nur Gott selber hinein mit seinem eigensten Wesen.

Dieser tiefste  Seelengrund soll sowohl Jungfrau als auch eine reife, gebährfähige Frau sein. Jungfrau heißt für Meister Eckhart frei von allen Bildern, völlige Stille, völlige Leere, vergessen aller Dinge. Frau sein heißt fruchtbar werden durch die Gabe Gottes – Gott empfangen.

Wie gebiert Gott seinen Sohn in der Seele? Nicht wie ein Bild und Gleichnis sondern nur mittels seiner selbst. Gäbe es dort noch irgendein Bild, könnte das Einswerden nicht stattfinden. Durch ein Bild kannst du nicht selig werden.

Es sind leibfreie Kräfte in der Seele, in denen dies alles geschieht. In dieser innersten Quelle ist alles eins.

Kann der Mensch etwas dazutun? Völlige Stille, völlige Leere das ist dein Allerbestes. Soll das Werk vollkommen sein, so muss Gott allein wirken, und du es allein erleiden. Du brauchst nicht nach ihm suchen, er ist nicht weiter als vor der Tür des Herzens. In demselben Augenblick, wo der Geist bereit ist, geht Gott in ihn ein, ohne Zögern und Verzug.

„Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und mit ihm essen und er mit mir.“ (Offenbarung 3,20)

Meister Eckhart, Die Gottesgeburt im Seelengrund, Vom Adel der menschlichen Seele, Freiburg i.B. 1990,1999

Ich will

Kann es immer nach unserem Willen gehen? Was sträubt sich in uns so sehr, unseren Willen einem anderen unterzuordnen? Wieviel Unfriede entsteht, weil jeder es anders will? Wie schwierig ist es für uns den Willen eines andern zu tun? Warum schaffen wir das so oft nicht? Fragen wir überhaupt danach, was die anderen wollen? Lassen wir den Willen der anderen mehr gelten als unseren eigenen? Oder versuchen wir unseren starrsinnigen, unbeugsamen Willen durchzusetzen – sogar in unbedeutenden Dingen? Wissen immer nur wir, was das Gute, das Beste ist oder lassen wir auch andere Meinungen gelten? Ich will weiterlesen

Leben

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„Wenn aber der Ungerechte umkehrt von all seinen Verfehlungen, die er getan hat, alle Weisungen des HERRN hütet  und gerecht und mitmenschlich handelt, soll er leben, er muss nicht sterben.

Alle seine Vergehen, die er getan hat, werden ihm nicht zugerechnet, durch seine Mitmenschlichkeit, die er getan hat, wird er leben.

Habe ich denn Gefallen am Sterben eines Ungerechten? spricht Gott, der HERR: nicht daran, dass er von seinem Weg umkehrt und lebt?  “

Hesekiel 18,21-23

Ausbildung zum Frieden

Kann es Frieden geben, solange wir zum Krieg führen ausbilden? Welche Denkmuster haben Generäle? Welche Freund- und Feindbilder haben Sie? Welche Kriegs- und Waffenspiele lassen sie einüben? Welche Strategien verfolgen sie? Lernen Sie Wege, die zum Frieden führen? Hängt Frieden schaffen nicht mit der Suche nach Gerechtigkeit zusammen? Der HERR weiß, was recht und gerecht ist. Warum gehen wir nicht zuerst zum HERRN und fragen ihn nach der Gerechtigkeit und den Wegen zum Frieden? Sollten wir nicht auf ihn hören?

„…Keine Nation wird gegen eine andere die Waffen erheben, und den Krieg werden sie nicht mehr lernen.“

Jesaja 2,4

Angst

Wovor haben Sie Angst? Ist es die Gesundheit? Geld? Liebe? Freundschaft? Rente? Haben Sie Angst vor zu viel Nähe oder vor dem Verlassenwerden? Angst vor Verlust? Angst die falschen Entscheidungen zu treffen? Angst sich zu blamieren? Angst weiter zu leben? Angst vor dem Sterben? Angst die Kontrolle zu verlieren? Angst vor dem Fremden? Vor Veränderungen? Angst vor Terrorismus und Krieg? Angst vor Raketenbeschuss? Vor Gewalttätern? Vor Ansteckung? Vor bösen Träumen? Vor Spinnen oder Schlangen? Vor Gott? Angst seinen Glauben zu bekennen? … Angst weiterlesen

Der einfache Weg zum Frieden

„…achte den anderen höher als dich selbst; …“ (Philipper 2,3)

Ist dies nicht der Weg der Liebe, der Weg zum Frieden? Viele Anlässe für Streitigkeiten entfallen dadurch: Stolz, Eifersucht, Neid, Egoismus, Besserwisserei, herrschen wollen, das Gefühl benachteiligt zu werden….

„Die Sanftmütigen erben das Land, erquicken sich an der Fülle des Friedens.“ Psalm 37,11

Ein Weg zum Frieden

Umkehr
Umkehr

„…achte den anderen höher als dich selbst; …“ (Philipper 2,3)

Ist dies nicht der Weg der Liebe, der Weg zum Frieden? Viele Anlässe für Streitigkeiten entfallen dadurch: Stolz, Eifersucht, Neid, Egoismus, Besserwisserei, herrschen wollen, das Gefühl benachteiligt zu werden….

„Die Sanftmütigen erben das Land, erquicken sich an der Fülle des Friedens.“ Psalm 37,11

Glaube wie ein Senfkorn

Mai 2014 032

„…da ich mir vorher einen Götzen aus der Gelehrsamkeit gemacht, sah ich nun, daß Glaube wie ein Senfkorn mehr gelte als hundert Säcke voll Gelehrsamkeit, und daß  alle zu den Füßen Gamaliels erlernte Wissenschaft als Dreck zu achten sei gegen die überschwengliche Erkenntnis Jesu Christi unseres Herrn.“

Quelle: Klassiker des Protestantismus, Das Zeitalter des Pietismus: August Hermann Francke, S. 3970

 

Arbeit

Sollte Arbeit nicht Freude machen? Warum gibt es in der Arbeit immer wieder Probleme in der Zusammenarbeit? Warum können wir nicht immer gut miteinander auskommen? Wird in ihrem Unternehmen schlecht über den Chef oder über Kollegen geredet? Wie sehr sind wir mit uns selbst beschäftigt? Werden wir für andere zum Segen oder zur Plage? Was bedeutet Arbeit für Sie? Austauschbare Ware? Schöpferisches Handeln? Produktionsfaktor? Erwerbstätigkeit? Spekulation? Unentgeltliche gemeinnützige Leistung? Forschen und entwickeln? Gewalttätigkeit? Identität? Sinn? Ursache für Krankheit? Arbeit weiterlesen