Glaube und Wissen

Glauben wir nur an Gott oder wissen wir, dass es den einen Gott gibt? Entscheide ich selbst über meinen Glauben? Gibt es Dinge, die wir wissen müssen? Welche Gewissheit gibt es, dass Gott existiert? Was können persönliche Gotteserfahrungen bewirken?

Der Mensch hat die Freiheit an einen Gott zu glauben, oder auch nicht. Die Heiligen Schriften berichten über viele Offenbarungen des HERRN. Es wird erzählt, wie die Menschen an den einen Gott glaubten und nach seinen Weisungen lebten. Es wird erzählt, wie die Menschen vom Glauben an den einen Gott abgewichen sind und andere Götter angebetet haben. Auf der einen Seite wird berichtet, dass es den Menschen gut ging, die treu beim HERRN blieben. Auf der anderen Seite wird berichtet, dass der HERR sie in ihre eigenen Sünden dahingegeben hat. Der HERR ist geduldig und läuft den Menschen hinterher, wenn sie sich verlaufen haben. Er versucht immer wieder, durch seinen Geist und durch Boten, die Menschen auf den richtigen Weg zu führen. Es ist uns gesagt, was gut und was böse ist. Wir haben die Freiheit das Gute oder das Böse zu tun. An dieser Situation hat sich bis heute nichts geändert. Wir müssen uns immer wieder neu für das Gute entscheiden.

Die Liebe des HERRN hört niemals auf. Seine Barmherzigkeit ist unendlich groß. Sein Geist bewirkt Glaubenserneuerung und Umkehr. Keiner soll verloren gehen. Wer die Geistestaufe durch den HERRN erlebt hat, der weiss mit Sicherheit, dass es Gott gibt. Für ihn gibt es keine Zweifel mehr. Seine Gotteserfahrungen sind intensive emotionale Erlebnisse, die unauslöschbar immer gegenwärtig bleiben. Er hat die Kraft des HERRN persönlich erfahren. Dadurch wird ihm seine eigene Schwachheit bewusst. Er kann diese Kraft nicht beschreiben. Er hat den HERRN als eine unbeschreibliche Macht erfahren, die ihn mit seinem Namen anspricht. Dieselbe Macht, die in Christus gewirkt hat und Christus vom Tode auferweckt hat. Er hat nun die Gewissheit, dass der HERR alles vollbringen kann. Das Resultat der Geistestaufe ist: Er weiss, dass seine Sünden vergeben sind. Er kehrt um und wird zu einem neuen Menschen. Der Heilige Geist, weist ihm den Weg. Er sucht die Gemeinschaft mit dem HERRN, er sucht die Gemeinschaft mit den Gläubigen, er studiert die Heiligen Schriften, um den HERRN mehr und mehr kennenzulernen.

Nun erkennt er den HERRN in allen Dingen. Es tauchen neue Fragen auf? Warum erkennen nicht alle Menschen den einen HERRN? Warum schaffen sich so viele Menschen ihre eigenen Götter? Warum begrenzen Glaubensgemeinschaften den HERRN auf ihre fundamentalistischen Wahrheiten? Warum erkennen so viele Menschen nicht, dass die Weisungen des HERRN Frieden stiften und den Menschen und ihrer Mitwelt gut tun? Warum meinen viele Menschen es besser zu wissen als der HERR? Meine intellektuellen Fähigkeiten erlauben mir nicht, auf alle Fragen antworten zu können. Ich kann diese Macht, die wir Gott nennen, nicht beschreiben. Ich weiss nur aus Erzählungen, wie der HERR in einzelnen Situationen mit bestimmten Menschen gehandelt hat.

Der Geist weht in verschiedenen Religionsgemeinschaften. Die Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft haben sich viele nicht selbst ausgesucht. Sie wurden sozusagen hineingeboren. In vielen Ländern herrscht die Freiheit, die Glaubensgemeinschaft frei wählen zu können. In manchen Ländern ist dies nicht möglich. Wenn der HERR den Menschen alle Freiheiten lässt, kann es dann nicht auch sein, dass er sich in anderen Kulturen und Glaubensgemeinschaften auf andere Weise offenbart? Ist die Religionszugehörigkeit entscheidend oder der Glaube an den einen HERRN? Oder gehört beides eng zusammen?

Wie glücklich, wer durch persönliche Erfahrungen sicher weiss, dass es diese Macht, diesen einen HERRN gibt. Sein Glaube ist ein Geschenk des HERRN. Er ist nicht allein auf die Weisheit der Menschen angewiesen.

 

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