Gebote

Wie gehen wir mit den grundlegenden Prinzipien um, die der HERR uns für das Zusammenleben der Menschheit gegeben hat. Halten wir uns an seine Wegweisungen, seine Leitlinien und Ordnungen oder leben wir nach unseren eigenen Regeln? Machen wir unsere eigenen Gesetze, die unseren Neigungen mehr entsprechen, und deshalb leichter zu befolgen sind? Ehren wir den besten Vater der Welt nur mit den Lippen und lassen unser Herz vor ihm verschlossen? Heiligen wir seinen Namen? Lassen wir sein Reich, seine gerechte Herrschaft, in unser Herz und in die Gesellschaft eindringen? Wie gehen wir mit seinem Willen um?

Der HERR, der liebevollste und zärtlichste Vater den es gibt, will für seine Kinder nur das Beste. ER gibt uns Leitlinien für ein glückliches Zusammenleben. ER sagt uns aber auch klar und deutlich, was die Gemeinschaft stört. Er lehrt uns, dass das Wichtigste im Leben die Liebe ist. Wir sollen den HERRN und seine Geschöpfe lieben und ihnen keinen Schaden zufügen. Sein Erfolgsrezept lautet: Vollbringe kleine Liebesdienste, die dem anderen gut tun. Versetze dich in die Lage des anderen und tue dann das, was du in dieser Situation von ihm erwarten würdest.

Der HERR will bei uns an erster Stelle stehen. Wir sollen ihn lieben, täglich Kontakt mit ihm pflegen, mit allem zu ihm kommen und ihm alles anvertrauen. ER möchte, dass wir ihn besonders ehren. Er empfiehlt, dass wir uns einmal in der Woche ausruhen, keine Geschäfte tätigen, Zeit mit ihm verbringen und auftanken. Wir sollen unsere Eltern ehren, nicht morden, nicht ehebrechen, stehlen, lügen oder falsch aussagen. Den Hilfsbedürftigen sollen wir helfen, wo wir nur können und uns für ein menschenwürdiges Leben für sie einsetzen. Wir sollen nicht über andere lästern und schon gar nicht über sie richten oder sie verurteilen, sondern die Menschen so annehmen, wie sie sind. Er sagt uns: benehmt euch anständig und beherrscht euch, streitet oder zürnt nicht, nützt andere nicht aus, mobbt sie nicht, vergebt jedem immer wieder neu, verzichtet aufs Rechthaben wollen, macht euch keine Sorgen, seid bereit auch Leid und Leiden zu ertragen und vertraut in allem auf euren liebevollen Vater.

Wir sollen nicht neidisch auf das sein, was andere besitzen und deshalb nicht versuchen, es an uns zu bringen. Wir sollen die Verführungen, mit denen wir es täglich zu tun haben, durchschauen und ihnen aus dem Weg gehen. Viele unsere Taten, sind die Folge unseres Verlangens, des „das will ich auch haben“. Jeder Ehebruch beginnt mit den ersten begierigen Blicken. Jeder Diebstahl oder Betrug beginnt mit dem Verlangen nach dem Besitz des anderen. Zu meinen, wenn wir das und das bekommen, dann sind wir zufrieden, ist oftmals eine Illusion. Unser Hunger und Durst, unsere Sehnsucht bleibt weiter ungestillt. Unser Innerstes erschreckt uns manchmal selbst. Es kann vorkommen, dass wir Worte sagen, die wir hinterher sehr bereuen. Wir bedürfen der innerlichen Reinigung. Nicht alles Verlangen ist allerdings schädlich. Die Wünsche nach Frieden, Liebe, Ruhe, Sicherheit, Gesundheit, Heilung, Gerechtigkeit, Menschenwürde usw. sind es nicht.

Was passiert mit einer Gesellschaft, die sich nicht an die Leitlinien des HERRN hält. Die womöglich das Gegenteil von dem tut, was der HERR empfiehlt? Welches Klima entsteht, wo gemordet, gelogen, betrogen, bestochen, verleumdet, ungerecht behandelt, misstraut, Gewalt angewendet, nicht geholfen und die Schwächeren benachteiligt werden? Wo nur gefragt wird: „Was bringt mir das?“ Mit welchen Gewissensbissen haben manchmal Menschen zu kämpfen, die die Regeln des HERRN verletzt haben? Was passiert, wenn diejenigen, die sich zum HERRN bekennen, vor ihren Mitmenschen diese Leitlinien grob verletzen? Was, wenn im Streit keiner nachgeben will und jeder Schlag einen schlimmeren Gegenschlag auslöst? Wenn keiner mehr bereit ist zu verzeihen?

Wenn wir uns dem HERRN nähern, erkennen wir in seinem Licht, dass wir oft falsch gehandelt haben. ER bewirkt in uns, dass wir reumütig unsere Schuld vor ihm bekennen und ER reinigt uns. ER lässt uns seine Weisungen in einem neuen Licht sehen. Für uns heißt es nun nicht mehr „du sollst den HERRN und seine Geschöpfe lieben“ sondern „du wirst…“. Es ist ein innerer Drang, das Gute zu tun. Wir erkennen: Leben nach seinen Geboten und anderen Menschen zu helfen tut uns gut. Wir haben plötzlich Freude an seinen Leitlinien. Wir müssen kein schlechtes Gewissen mehr haben. Wir erkennen, wie schwach und leicht verführbar wir sind. Der HERR warnt uns vor den Gefahren. Wir leiden, wenn wir seinen Weisungen nicht folgen und weinen über unsere Verfehlungen. Vieles, was bisher für uns wichtig war, dem wir hinterher gerannt sind, verliert seinen Wert. Wir waren tot und jetzt leben wir. Wir lieben alle Menschen und es macht uns jetzt nichts mehr aus, anderen den Vortritt zu lassen. Wir gehen den Versuchungen soweit wie möglich aus dem Weg und bitten den HERRN, dass er uns durch die unumgänglichen Versuchungen hindurchführt.

Manche meinen, sie wüssten besser als der HERR, was uns gut tut. Sie machen sich ihre eigenen Gesetze. Der HERR lässt allen die Freiheit, nach seinen Geboten zu leben oder auch nicht. ER sagt aber deutlich, dass ein Leben nach seinen Leitlinien uns viel weniger belastet und heilsam für unser Zusammenleben ist. Der HERR will, dass wir glücklich sind. Die Weisungen des HERRN sind Wahrheit!

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