Gottesfurcht

Sind wir Menschen nicht schreckhafte und furchtsame Wesen? Haben wir nicht Angst vor Armut, Naturkatastrophen, Terrorismus, Krankheit, Krieg, Arbeitslosigkeit, Kriminalität, Korruption und vielem mehr? Dass unseren Kindern, Geschwistern oder Eltern etwas zustößt? Viele fürchten den Tod.

Die Begriffe Furcht (konkrete Bedrohung) und Angst (Gefühl) werden umgangssprachlich meist gleichbedeutend verwendet. Angst und Furcht sind nur schwer beherrschbar. Der HERR bietet dafür eine Lösung an. ER fordert uns auf umzukehren, und als seine geliebten Kinder zu ihm zurückzukommen. Mit all unseren Sorgen, mit unserer Schuld, mit unserer Furcht und unseren Ängsten. ER ist der beste und liebevollste Vater und die zärtlichste und fürsorglichste Mutter zugleich. Bei ihm sind wir geborgen. ER vergibt uns.  Seine Liebe befreit uns von aller Furcht und allen Ängsten.

Im hebräischen hat das Wort Furcht denselben Wortstamm wie sehen. Der Mensch soll sehend werden. Hinter die vordergründigen Dinge blicken. Die Zusammenhänge erkennen. Den HERRN in allem erkennen.

Die Furcht ist die natürliche Reaktion auf eine Begegnung mit dem HERRN. Seine Nähe verändert die Wirklichkeit. Wir erfahren seine Macht. Unsere Schwachheit, Armseligkeit und Winzigkeit wird uns bewusst. Wir erfahren die Sündenvergebung. Aber ER ist kein Herrscher, der sich groß machen muss. ER sagt zu uns: Fürchte dich nicht. Der HERR behütet dich. Du bist sein geliebtes Kind.

Die Ehrfurcht ist eine Reaktion unseres Herzens auf die Nähe des HERRN.  Wahre Liebe vertreibt alle Furcht. Der Glaubende verliert die Furcht vor den Menschen, vor dem Tod und vor dem Gericht.  Was bleibt? Die kindliche Ehrfurcht vor dem liebevollsten Vater, den man sich vorstellen kann. Der Wille, dem Vater zu gefallen und ihn nicht zu beleidigen. Seinen Willen zu tun,  seine Gebote zu halten, sich vom Bösen fernzuhalten und Gutes zu tun. Der vom HERRN Berührte wird ihm vertrauen, ihn ehren, lieben, preisen und anbeten. Er hat keine Furcht vor dem HERRN, so dass er ihm fernbliebe. Ganz im Gegenteil: es zieht ihn ständig zu ihm hin, er will in seiner Nähe sein.

2 Gedanken zu „Gottesfurcht“

  1. Its like you read my mind! You seem to know a lot about this, like you wrote the book in it or something. I think that you can do with a few pics to drive the message home a little bit, but other than that, this is excellent blog. A great read. I will definitely be back.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

8 − vier =