Archiv der Kategorie: Miteinander

Armen helfen

Es schulden aber wir, die Starken, die Schwächen der Schwachen zu tragen, und nicht uns selbst zu Gefallen zu leben.

Römer 15,1

Wer immer in der Welt seinen Lebensunterhalt hat und sieht seinen bedürftigen Bruder und verschliesst sein Herz vor ihm, wie bleibt da die Liebe Gottes in ihm?

1 Johannes 3,17

Geben sollst du, du sollst deinem armen Bruder willig geben.

Dein Herz soll sich nicht erbosen, wenn du ihm gibst, denn um dieser Sache willen wird der HERR, dein Gott, dich segnen in all deinem Tun, in allen deinen Geschäften. Denn es wird immer Arme geben im Land, darum gebiete ich dir: Öffnen sollst du deine Hand deinem gebeugten, dürftigen Bruder in deinem Land.

Deuteronium 15, 10-11

Der Gerechte erkennt die Sache der Armen; der Gottlose versteht es nicht zu erkennen.

Sprüche 29,7

Umgang mit Fremden

Heimatlos Es gibt viele Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen. Natur-, Umwelt und Hungerkatastrophen, Bürgerkriege und militärische Konflikte, Diktaturen, Diskriminierung und Gewalt gegen Minderheiten oder Andersgläubige, Vertreibung, Arbeitslosigkeit, Armut keine oder nur geringe Bildungschancen. Es gibt viele Gründe, warum wir diesen Menschen helfen sollten. Umgang mit Fremden weiterlesen

Ausbildung zum Frieden

Kann es Frieden geben, solange wir zum Krieg führen ausbilden? Welche Denkmuster haben Generäle? Welche Freund- und Feindbilder haben Sie? Welche Kriegs- und Waffenspiele lassen sie einüben? Welche Strategien verfolgen sie? Lernen Sie Wege, die zum Frieden führen? Hängt Frieden schaffen nicht mit der Suche nach Gerechtigkeit zusammen? Der HERR weiß, was recht und gerecht ist. Warum gehen wir nicht zuerst zum HERRN und fragen ihn nach der Gerechtigkeit und den Wegen zum Frieden? Sollten wir nicht auf ihn hören?

„…Keine Nation wird gegen eine andere die Waffen erheben, und den Krieg werden sie nicht mehr lernen.“

Jesaja 2,4

Arbeit

Sollte Arbeit nicht Freude machen? Warum gibt es in der Arbeit immer wieder Probleme in der Zusammenarbeit? Warum können wir nicht immer gut miteinander auskommen? Wird in ihrem Unternehmen schlecht über den Chef oder über Kollegen geredet? Wie sehr sind wir mit uns selbst beschäftigt? Werden wir für andere zum Segen oder zur Plage? Was bedeutet Arbeit für Sie? Austauschbare Ware? Schöpferisches Handeln? Produktionsfaktor? Erwerbstätigkeit? Spekulation? Unentgeltliche gemeinnützige Leistung? Forschen und entwickeln? Gewalttätigkeit? Identität? Sinn? Ursache für Krankheit? Arbeit weiterlesen

Die Welt ist eine Bühne

Hat Shakespeare recht, wenn wer sagt, die ganze Welt sei eine Bühne und alle Frauen und Männer bloße Spieler? Ist es so, wie Nietzsche behauptet, dass das Dasein heißt, eine Rolle zu spielen? Spielen wir in unserem Leben vielleicht mehrere Rollen gleichzeitig? In der Familie, im Beruf, in der Freizeit, im Verein, in der Gemeinde. Ist es uns klar, dass wir Rollen spielen oder verdrängen wir das? Wer stellt uns die Bühne zu Verfügung, auf der wir spielen? Die Welt ist eine Bühne weiterlesen

Vergebung

Wenn andere uns kritisieren, verletzen oder beleidigen, wie gehen wir damit um? Knallen wir die Türen zu? Reden wir nicht mehr miteinander?  Sind wir nachtragend oder fühlen wir uns angegriffen? Wehren wir uns und schlagen zurück? Was, wenn wir andere verletzen, kritisieren, beleidigen?  Entschuldigen wir uns dann und bitten um Vergebung? Wie ist es, wenn andere uns Unrecht antun? Wie fühlen wir uns in diesen Situationen? Können wir ohne Vergebung leben? Vergebung weiterlesen

Frieden

Warum bekommen wir das mit dem Frieden nicht hin? Warum ist das so schwierig, Frieden miteinander zu halten. Schaffen wir Menschen es nicht gut miteinander auszukommen? Wie viel Kriege und wie viel Hass gibt es auf dieser Welt? Zwischen Ländern, ethnischen Gruppen, Andersglaubenden, Parteien, Nachbarn, Verwandten, Familienangehörigen. Kann man Frieden durch Gewalt herbeiführen? Frieden weiterlesen

Besser

Besser als das Leben ist die Gnade des HERRN.

Besser als zu opfern ist es, dem HERRN zu gehorchen und ihm richtig zuhören.

Besser als Gold ist die Frucht des HERRN, und sein Ertrag ist besser als ausgesuchtes Silber.

Besser ist ein Tag in den Vorhöfen des Heiligtums als tausend sonst.

Besser ist das Wenige der Gerechten als der Überfluss der Gottlosen.

Besser ist es beim HERRN Zuflucht zu suchen als Menschen zu vertrauen.

Besser als Silber und Gold zu erwerben ist Weisheit zu besitzen.

Besser wenig mit Gerechtigkeit als viel Einkommen mit Unrecht.

Besser ein Gericht von Gemüse mit Liebe, als ein gemästetes Rind mit Hass.

Besser bescheiden sein mit den Demütigen als Beute teilen mit den Hochmütigen.

Besser in der Wüste leben, als Verdruss mit einem streitsüchtigen Ehepartner.

Besser ein Geduldiger sein als ein Held, und besser, wer sich beherrscht, als wer eine Stadt erobert.

Besser ein trockener Bissen in Ruhe als ein Haus voller Festspeisen mit Streit.

Besser ein Armer, der schuldlos seinen Weg geht, als ein Verlogener, der doch töricht ist.

Besser in einer Ecke unterm Dach wohnen als mit einem streitsüchtigen Ehepartner im gemeinsamen Haus.

Besser offene Ermahnung als Liebe, die verborgen bleibt.

Besser ein naher Nachbar als ein Verwandter, der sich fern hält.

Besser wenig in der Furcht des HERRN als ein großer Schatz und Unruhe dabei.

Besser eine Handvoll Ruhe als beide Fäuste voll Mühe und Trachten nach Wind.

Besser zwei zusammen als einer allein. Noch besser sind drei.

Besser ein junger Mensch, bescheiden und weise als ein alter, eigensinniger König, der keinen Rat mehr annimmt.

Besser keine Versprechungen machen als etwas versprechen und es nicht halten.

Besser genießen, was man vor Augen hat als das Verlangen umherschweifen lassen.

Besser Weisheit als Kriegswaffen, aber ein einziger Sünder kann viel Gutes zerstören.

Besser einer, der arbeitet und großen Reichtum gewinnt, als einer, der vornehm tut und nichts zu essen hat.

Besser ist es, dass deine Söhne dich bitten müssen, als dass du auf die Hände deiner Söhne schauen musst.

Besser ein Fehltritt auf dem Boden als ein Fehltritt durch die Zunge.

Besser, was dich zur Sünde verführt, an dir ausreissen, als unversehrt in die Hölle kommen.

Besser ist es beim Herrn zu sein, aber nötiger ist es, bei den Mitmenschen zu bleiben und ihnen zu dienen.

Besser für Gutes tun leiden – wenn der HERR es will – als für Böses tun leiden.

Besser loben als richten und verurteilen.

Besser das Gute in der Tat sehen als eine Predigt hören.

Es werden viel zu viele Bücher geschrieben und viel studieren ermüdet.

Nimm den HERRN ernst und befolge seine Weisungen, dann findest du immer den rechten Weg.

 

Quelle: Heilige Schrift

Weisungen

Liebe den HERRN, deinen Gott, von ganzem Herzen, mit ganzem Willen und mit deinem ganzen Verstand!

Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!

Ihr sollt einander lieben! Genauso wie ich euch geliebt habe, sollt ihr einander lieben!

Niemand liebt mehr als einer, der sein Leben für seine Freunde opfert.

Liebt eure Feinde und betet für alle, die euch verfolgen.

Ihr sollt also vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.

Behandelt die Menschen so, wie ihr selbst von ihnen behandelt werden wollt.

Ich aber sage euch: Schon wer auf seinen Bruder oder seine Schwester zornig ist, gehört vor Gericht. Wer zu seinem Bruder oder seiner Schwester sagt: ‚Du Idiot‘, gehört vor das oberste Gericht. Und wer zu seinem Bruder oder seiner Schwester sagt: ‚Geh zum Teufel‘, gehört ins Feuer der Hölle.

Helft euch gegenseitig, wo ihr Probleme habt, und wo es mal hart auf hart kommt, da seid für den anderen da. Das ist nämlich genau das, was Jesus von euch will.

Verurteilt nicht andere, damit Gott nicht euch verurteilt! Denn euer Urteil wird auf euch zurückfallen, und ihr werdet mit demselben Maß gemessen werden, das ihr bei anderen anlegt.

Wenn ihr den andern vergebt, was sie euch angetan haben, dann wird euer Vater im Himmel euch auch vergeben. Wenn ihr aber den andern nicht vergebt, dann wird euer Vater euch eure Verfehlungen auch nicht vergeben.

Redet nicht schlecht übereinander. Denn wer jemand Schlechtes nachsagt, oder ihn verurteilt, der verstößt gegen Gottes Gesetz. Anstatt es zu befolgen spielt er sich als Richter auf.

Deshalb bist du nicht zu entschuldigen, Mensch, jeder, der da richtet; denn worin du den anderen richtest, verdammst du dich selbst; denn du, der du richtest, tust dasselbe.

Ökumene

Der Geist des HERRN weht, wo er will. Nachweislich weht der Geist des HERRN bei den großen Glaubensrichtungen: Juden, Katholiken, Orthodoxen, Protestanten und bei vielen weiteren christlichen Glaubensgemeinschaften. Wie gehen die Religionsführer mit dieser Tatsache um? Wie halten sie es mit der Ökumene? Die Anhänger der einzelnen religiösen Gemeinschaften deuten die Lehren des HERRN unterschiedlich. Jede behauptet von sich, die einzig Richtige zu sein. Viele tendieren dazu, sich abzugrenzen. Sie machen dies immer wieder ausdrücklich deutlich. Dies kann bei Gläubigen zu Unsicherheit, Verwirrung, Glaubenszweifeln und Glaubenskrisen führen. Besonders betroffen sind Ehepartner, die unterschiedlichen Konfessionen angehören. Sie fragen sich: „Was ist denn nun die Wahrheit?“ Ökumene weiterlesen