Ungerechte

Weh denen, die das Böse gut nennen und das Gute böse,
die Finsternis zum Licht und das Licht zur Finsternis machen, die Bitteres süß und Süßes bitter machen!

Weh denen, die sich für weise und gescheit halten!
Weh denen, die Helden im Weintrinken und tüchtige Kerle im Mischen von Rauschgetränken sind.
Die gegen Bestechung aus einem Schuldigen einen Gerechten machen und Gerechten ihre Gerechtigkeit absprechen!

Jesaja 5,20-22

Kann es so weitergehen?

Viele Menschen machen sich Sorgen, wie es weitergeht. Naturkatastrophen, Armut, Hungersnöte, Kriege, Terrorismus, Flüchtlingsströme, Umweltverschmutzung, Korruption, Ausbeutung, Landverbrauch, Wissensexplosion, Kurzlebigkeit, Abschottung und Grenzzäune, steiles Wachstum der Hilfsbedürftigkeit, notwendige Ausweitung der Hilfsprogramme, zunehmende Ungerechtigkeit, Unehrlichkeit und Unsicherheit – all dies kann mit Recht Zukunftsängste auslösen. In den reichen Ländern wenden sich die Menschen immer mehr vom HERRN und seinen Ordnungen ab. Ich frage mich, warum so viele nicht an die Zukunftsoffenbarungen in den Heiligen Schriften glauben. Kann es so weitergehen? weiterlesen

Umgang mit Fremden

Heimatlos Es gibt viele Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen. Natur-, Umwelt und Hungerkatastrophen, Bürgerkriege und militärische Konflikte, Diktaturen, Diskriminierung und Gewalt gegen Minderheiten oder Andersgläubige, Vertreibung, Arbeitslosigkeit, Armut keine oder nur geringe Bildungschancen. Es gibt viele Gründe, warum wir diesen Menschen helfen sollten. Umgang mit Fremden weiterlesen

Das Richtige tun

Das Richtige ist für ewig das, was Gott als einziges selber auf Stein mit seinem Finger geschrieben hat:

„Ich bin der HERR, dein Gott, der dich  aus dem Land Ägypten, aus der Dienstbarbeit herausgeführt hat.  Du wirst keine anderen Götter neben mir haben. Du wirst dir kein Götterbild machen, noch irgendein Abbild,  das im Himmel oben,  auf Erden unten oder im Wasser unter der Erde ist. Neige dich nicht vor ihnen, diene ihnen nicht, denn ich, der HERR,  dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott,  der die Schuld der Vorfahren heimsucht an den Nachkommen bis in die dritte und vierte Generation, bei denen, die mich hassen, der aber denen, die mich lieben und meine Weisungen halten, Gnade erweist bis in die tausendste.  Missbrauche nicht den Namen des HERRN, deines Gottes, denn der HERR lässt den nicht straffrei, der seinen Namen missbraucht.  Denke an den Sabbat und halte ihn heilig. Sechs Tage diene und mache all deine Arbeit. Der siebte Tag ist ein Feiertag, für den HERRN deinen Gott. Tue keinerlei Arbeit an ihm,  weder du selbst, noch dein Sohn oder deine Tochter, dein Mitarbeiter oder deine Mitarbeiterin, dein Tier oder der Fremde, der bei dir wohnt.  Denn in sechs Tagen hat der HERR den Himmel und die Erde gemacht, das Meer und alles, was in ihnen ist, am siebten Tag aber ruhte er. Darum segnete der HERR den Sabbat und er hat ihn geheiligt. Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst auf dem Ackerboden, den der HERR, dein Gott, dir gibt.  Morde nicht. Breche nicht die Ehe. Stehle nicht. Sage nicht gegen deinen Mitmenschen als falscher Zeuge aus. Begehre nicht das Haus deines Mitmenschen. Begehre nicht die Frau deines Mitmenschen, seinen Mitarbeiter, seine Mitarbeiterin, seine Tiere oder irgendetwas, das deinem Mitmenschen gehört.“

Exodus 20,2-17

 

Nichts

Was bedeutet es, zu sterben und neu geboren zu werden? Was geschieht da mit uns? Was heißt mit Christus gestorben? Wie handelt dabei der Heilige Geist mit uns und an uns? Was geschieht in Zeiten der Dürre, Trockenheit und Leere. Woher nehmen wir die Kraft, viele Entbehrungen zu ertragen? Versteht ihr, was es bedeutet, eins zu sein? (Johannes 17) Nichts weiterlesen

Nichs Schlechtes über andere sagen

„Hört auf damit schlecht übereinander zu reden, liebe Brüder und Schwestern! Wer seinen Bruder oder seine Schwester schlecht macht oder sie richtet, redet schlecht über die Weisungen des HERRN und verurteilt diese. Wenn du aber die Weisungen des HERRN verurteilst, folgst du nicht seinen Weisungen, sondern spielst dich als Richter auf.

Einer ist Weisungsgeber und Richter, der HERR, der retten und verderben kann. Du aber, wer bist du, der über seinen Mitmenschen richtet?“

Jakobus 4,11-12

Innere Freude

Hans im Glück

Hans bekam für sieben Jahre treuen und ehrlichen Dienst einen Goldklumpen so groß wie sein Kopf war. Auf dem Nachhauseweg traf er einen fröhlichen Reiter auf seinem Pferd. Hans bewunderte das mühelose Vorankommen mit dem Pferd. Der Reiter machte ihm das Angebot, das Pferd für den Goldklumpen einzutauschen. Hans geht darauf ein. Das Pferd warf Hans ab. Hans tauschte das Pferd bei einem Bauer gegen eine Kuh, die ihn – beim Versuch sie zu melken – trat. Dann tauschte er die Kuh bei einem Metzger gegen ein Schwein. Weil er von einem Burschen erfuhr, dass das Schwein womöglich gestohlen war, tauschte er das Schwein gegen eine Gans. Zuletzt tauschte er die Gans bei einem Scherenschleifer gegen einen Wetzstein und einen schweren Feldstein, der am Boden lag. Der Scherenschleifer sagte ihm, dass er auf dem Feldstein krumme Nägel wieder gerade klopfen könne.
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Freude schenken

„Man kann alle unsere Pflichten gegen den Nächsten in diesem einfachen Hinweis zusammenfassen: Freude schenken.“

Pius-Aimone Reggio, Vergiß die Freude nicht, Freiburg i. Br. 1959, S. 12

Seid nicht betrübt, denn die Freude am HERRN ist euer Schutz. (Nehemia 8,10)

Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist. (Römer 14,17).

Dies habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch sei und eure Freude völlig werde (Johannes 15,11)

…freut euch, lasst euch vollkommen machen,… (2. Korinther 13,11)

Die Gottesgeburt im Seelengrund

Meister Eckhart predigte die Gottesgeburt im Seelengrund.

Gott will seinen Sohn, ja sich selbst in uns gebähren. Der Vater gebiert seinen Sohn ohne Unterlass und er gebiert  seinen Sohn in der Seele als seiner eigenen Natur.

Die Seele ist in ihrer Natur Gottes Ebenbild. Im tiefen Grund der Seele, in dem Reinsten und edelsten, wo niemals eine Kreatur oder ein Bild hineingelangt, wo das tiefe Schweigen ist, da gelangt nur Gott selber hinein mit seinem eigensten Wesen.

Dieser tiefste  Seelengrund soll sowohl Jungfrau als auch eine reife, gebährfähige Frau sein. Jungfrau heißt für Meister Eckhart frei von allen Bildern, völlige Stille, völlige Leere, vergessen aller Dinge. Frau sein heißt fruchtbar werden durch die Gabe Gottes – Gott empfangen.

Wie gebiert Gott seinen Sohn in der Seele? Nicht wie ein Bild und Gleichnis sondern nur mittels seiner selbst. Gäbe es dort noch irgendein Bild, könnte das Einswerden nicht stattfinden. Durch ein Bild kannst du nicht selig werden.

Es sind leibfreie Kräfte in der Seele, in denen dies alles geschieht. In dieser innersten Quelle ist alles eins.

Kann der Mensch etwas dazutun? Völlige Stille, völlige Leere das ist dein Allerbestes. Soll das Werk vollkommen sein, so muss Gott allein wirken, und du es allein erleiden. Du brauchst nicht nach ihm suchen, er ist nicht weiter als vor der Tür des Herzens. In demselben Augenblick, wo der Geist bereit ist, geht Gott in ihn ein, ohne Zögern und Verzug.

„Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und mit ihm essen und er mit mir.“ (Offenbarung 3,20)

Meister Eckhart, Die Gottesgeburt im Seelengrund, Vom Adel der menschlichen Seele, Freiburg i.B. 1990,1999