Worte zur Liebe

Johannes Tauler: Gott verlangt nur Liebe.

Levitikus 19,18 Du sollst dich nicht rächen und den Kindern deines Volkes nichts nachtragen und sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin der HERR.

Levitikus 19,34 Wie ein Einheimischer unter euch soll euch der Fremde sein, der bei euch als Fremder wohnt; du sollst ihn lieben wie dich selbst. Denn Fremde seid ihr im Land Ägypten gewesen. Ich bin der HERR, euer Gott.

Josua 23,11 So achtet um eures Lebens willen genau darauf, den HERRN, euren Gott, zu lieben!

Sprüche 10,12 Hass erregt Zänkereien, aber Liebe deckt alle Vergehen zu.

Sprüche 17,9 Wer Vergehen zudeckt, strebt nach Liebe; wer aber eine Sache immer wieder aufrührt, entzweit Vertraute.

Psalm 18,2 David sprach: Ich liebe dich, HERR, meine Stärke!

Psalm 31,24 Liebet den HERRN, alle seine Frommen!

Psalm 109,5 Sie haben mir Böses für Gutes erwiesen und Hass für meine Liebe:

Psalm 116,1 Ich liebe den HERRN, denn er hörte meine Stimme, mein Flehen.

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Heilige Geist

Berauscht euch nicht mit Wein, worin Ausschweifung ist, sondern werdet voller Geist, indem ihr zueinander in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern redet und dem Herrn mit eurem Herzen singt und spielt!

Epheser 5, 18-19, Elberfelder Übersetzung

Hölle

„Heute wurde ich durch einen Engel in die Abgründe der Hölle geführt. Das ist ein Ort großer Qual; seine Fläche ist fürchterlich groß. Die Arten der Qual, die ich sah, sind folgende: die erste Qual, die die Hölle ausmacht, ist der Verlust Gottes; die zweite – der unablässige Gewissensvorwurf; die dritte – daß sich dieses Los niemals mehr verändert; (160) die vierte Qual – das Feuer, ds die Seele durchdringen wird, ohne sie zu zerstören, das ist eine schreckliche Qual; es ist ein rein geistiges Feuer von Gottes Zorn entzündet; die fünfte Qual – ständiges Dunkel und ein furchtbar stickiger Geruch; obgleich es Dunkel ist, sehen sich die Teufel und die verdammten Seelen gegenseitig; sie sehen alles Böse anderer und auch ihr eigenes; die sechste Qual – ist die unablässige Gesellschaft Satans; die siebte Qual ist die furchtbare Verzweiflung, der Haß gegen Gott, Lästerungen, Verfluchungen, Schmähungen. Das sind Qualen, die alle Verdammten gemeinsam leiden, doch das ist noch nicht das Ende. Es gibt noch besondere Qualen für die Seelen, nämlich Qualen der Sinne. Womit die einzelne Seele gesündigt hat, damit wird sie auf furchtbare, nicht zu beschreibende Weise gepeinigt. Es gibt fürchterliche Höhlen und Abgründe der Peinigung, wo sich eine Qual von der anderen unterscheidet. Angesichts dieser schrecklichen Pein wäre ich gestorben, hätte mich nicht die Allmacht Gottes erhalten. Der Sünder soll wissen, dass er mit dem Sinnesorgan die ganze Ewigkeit lang (161) gepeinigt werden wird, mit dem er sündigt. Ich schreibe darüber auf Gottes Befehl, damit keine Seele sich ausreden kann, dass es die Hölle nicht gibt, oder auch, dass dort niemand war und nicht weiß, wie es dort ist.

Ich, Schwester Faustyna, war auf Gottes Geheiß in den Abgründen der Hölle, um den Seelen zu berichten und zu bezeugen, dass die Hölle existiert. Jetzt kann ich darüber nicht reden, denn ich habe Gottes Befehl, das schriftlich zu hinterlassen. Die Teufel hatten auf mich großen Hass, aber auf Gottes Befehl mußten sie mir gehorchen. Was ich niedergeschrieben habe, ist ein karger Schatten der Dinge, die ich sah. Eines konnte ich bemerken, dort sind meistens Seelen, die nicht an die Hölle geglaubt hatten.

Als ich zu mir kam, konnte ich mich vom Schrecken darüber nicht erholen, wie sehr dort die Seelen leiden. Daher bete ich noch inniger um die Bekehrung der Sünder. Ohne Unterlass flehe ich um Gottes Barmherzigkeit für sie. O mein Jesus, ich will lieber bis zum Ende der Welt Martern leiden, als Dich mit der kleinsten Sünde beleidigen.“

Schwesterngemeinschaft der Muttergottes der Barmherzigkeit: Tagebuch der Schwester Faustyna Kowalska, Hauteville 2009, S. 250-251

Verletzungen

Treffen wir aber nicht öfters auf verschiedene, ja sogar konträre Sichtweisen bei derselben Sache? Habe ich immer Recht? Warum sieht der andere die Sache völlig anders? Warum stellt er sich als den Guten und mich als den Bösen dar, wo ich doch das umgekehrt sehe? Wozu sollen solche Schläge, Angriffe und Beleidigungen gut sein? Wie viel soll ich mir noch gefallen lassen?`Was ist die Wahrheit? Wo irrt mein Gegenüber, wo irre ich mich? Wie unterschiedlich, ja gegensätzlich, können Sachverhalte doch betrachtet und empfunden werden? Erzählen wir nicht immer nur unsere Sichtweise, unsere Verletzungen? Wie brutal können Menschen mit Worten aufeinander einschlagen? Wie rechthaberisch, rücksichtslos und verletzend können sie dabei auftreten?

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Beten

Der HERR ist bei euch, wenn ihr bei ihm seid. Sucht ihr ihn, wird er sich von euch finden lassen, verlasst ihr ihn, wird er euch auch verlassen.

2. Chronik 15,2

Die mich lieben, liebe ich, und die mich ersehnen werden mich finden.

Sprüche 8,17

Und verlangt ihr nach mir, so werdet ihr mich finden, wenn ihr euch mit eurem ganzen Herzen nach mir sehnt.

Jeremia 29,13

Und dies ist das frohe Zutrauen, das wir zu ihm haben, dass er uns hört, wenn wir etwas nach seinem Willen bitten.

1 Johannes 5,14

wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so erbitte er sie von dem gebenden Gott, der allen willig gibt und keine Vorhaltungen macht, dann wird sie ihm gegeben werden.

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damit

Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst.
Exodus 20,12

Lasset euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, preisen.

Matthäus 5,16

Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Kinder eures Vaters werdet, in den Himmeln…

Matthäus 5,44-45

…Er trieb die Geister aus und heilte alle Leidenden, damit erfüllt würde, das Gesagte durch den Propheten Jesaja…

Matthäus 8, 16-17

…denn das Herz dieses Volkes unempfindlich geworden, und mit den Ohren haben sie schwer gehört, und ihre Augen haben sie geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich sie heilen werde.

Matthäus 13,15

Und zu diesem allen ist zwischen uns und euch eine große Kluft angebracht, damit die, welche von hier zu euch hinübergehen wollen es nicht können, noch die, welche von dort zu uns herüberkommen wollen.

Lukas 16,26

Dieser kam zum Zeugnis, damit er zeuge von dem Licht, damit alle durch ihn glaubten.

Johannes 1,7

Die Frau sprach zu ihm: Herr gib mir dieses Wasser, damit ich nicht dürste und nicht hierher komme zu schöpfen!

Johannes 4,15

Da hoben sie Steine auf, damit sie auf ihn würfen

Johannes 8,59

Denkt um also und kehrt um dazu, dass eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten der Erquickung kommen vom Angesicht des Herrn.

Apostelgeschichte 3,18

Der Gott der Hoffnung aber möge euch erfüllen mit aller Freude und allem Frieden im Glauben, damit ihr Überfluss habt in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes

Römer 15,13

das Niedrige und das Verachtete in der Welt hat Gott erwählt, das nicht Seiende, damit das Seiende er zunichte mache, damit sich vor Gott kein Fleisch rühme.

1 Korinther 1,29

Eins

Es ist ein Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in allen.

  • ein Leib
  • ein Geist
  • eine Hoffnung
  • ein Herr
  • ein Glaube
  • eine Taufe

Epheser 4, 4-6

Eine Welt, alles ist eins! Alles hängt voneinander ab und miteinander zusammen.

anders

Wenn wir eins sind, ist alles anders!

Der Herr ist anders, als alle anderen (Matthäus 11 download putty ,29)

Wer unter euch groß werden will, der soll euer Diener sein (Markus 10,43)

Den Mitmenschen die Füße waschen und nicht ihre Köpfe (Johannes 13,5)

Weil Gottes Geist in euch wohnt, seid ihr anders (Römer 8,9)

Anders leben: sein Kreuz auf sich nehmen, sich verleugnen, sein Leben hingeben (Matthäus 16, 24-27)

Ich lebe, doch nicht ich, sondern Christus lebt in mir (Galater 2,20)

Wir sind eins

Strahlen brechen viele aus einem Licht,
unser Licht heißt Christus.
Strahlen brechen viele aus einem Licht
und wir sind eins durch ihn.

Zweige wachsen viele aus einem Stamm.
Unser Stamm heißt Christus.
Zweige wachsen viele aus einem Stamm
und wir sind eins durch ihn.

Gaben gibt es viele, Liebe vereint.
Liebe schenkt uns Christus.
Gaben gibt es viele, Liebe vereint –
und wir sind eins durch ihn.

Dienste leben viele aus einem Geist.
Geist von Jesus Christus.
Dienste leben viele aus einem Geist –
und wir sind eins durch ihn.

Glieder sind es viele, doch nur ein Leib.
Wir sind Glieder Christi.
Glieder sind es viele, doch nur ein Leib –
und wir sind eins durch ihn.

EG 268
Text: Dieter Trautwein 1976 nach dem schwedischen „Lågorna är många, Ijuset är ett“ von Anders Frostenson (1972) 1974

Ich will

Ich will an die Hirten, aus ihrer Hand fordere ich meine Schafe, ich verabschiede sie Schafe zu weiden. Die Hirten sollen nicht mehr sich selbst weiden; vor ihrem Mund rette ich meine Schafe, dass sie ihnen nicht mehr zum Fraß werden.

Hesekiel 34,10

Ich will die Verlorengegangenen suchen, die Versprengten zurückbringen. Ich will das Verwundete verbinden und das Schwache stärken.

Hesekiel 34,16

Eins sein

Haben wir nicht alle einen gemeinsamen Vater? Hat nicht ein Gott uns alle geschaffen?

Wie gut und schön ist es, wann Geschwister friedlich zusammen wohnen. Psalm 133,1

Durch einen Geist wurden wir alle in einen Leib hineingetauft, ob Juden oder Griechen, ob Sklaven oder Freie, alle wurden wir erfüllt mit einem Geist.
1 Korinther 12,13

Keine Angst

Wer im Schutz des Höchsten wohnt

und im Schatten des Allmächtigen bleibt,

spricht zum HERRN:

Meine Zuflucht, meine Sicherheit,

mein Gott, dem ich vertraue.

ER ist es, der dich rettet aus der Schlinge des Jägers

und aus allem Verderben.

ER breitet seine Flügel über dich

und unter seinen Schwingen findest du Zuflucht,

Schild und Schutzmauer ist seine Treue.

Du brauchts keine Angst vor den Schrecken der Nacht zu haben,

auch nicht vor Überfällen bei Tag,

vor der Seuche, die im Dunkeln schleicht,

vorm Fieber, das das am Mittag wütet.

Fallen auch tausend zu deiner Seite

und zehntausend rings um dich –

so wird es doch dich nicht trefffen.

Mit deinen Augen wirst du sehen,

wie den Gottlosen vergolten wird.

DU, HERR, bist meine Zuflucht.

Du hast den Höchsten zu deiner Zuflucht gemacht,

Böses wird dir nicht widerfahren,

kein Unheil darf sich deinem Haus nahen.

Denn seinen Engeln befiehlt ER,

dich zu behüten auf allen deinen Wegen.

Auf den Händen tragen sie dich,

damit dein Fuß nicht über einen Stein stopert.

Über Löwen und Schlangen wirst du schreiten,

magst sie niedestampfen ohne dir zu schaden.

Er hängt an mir und darum will ich ihn retten.

Ich schütze ihn, denn er kennt meinen Namen.

Er ruft mich und ich antworte ihm,

Ich bin bei ihm in der Not,

ich befreie ihn und ehre ihn.

Ich sättige ihn mit langem Leben

und lasse ihn mein Heil schauen.

Psalm 91


Der neue Bund

Der neue Bund

Jesus hatte sein letztes Gemeinschaftsmahl mit den Jüngern als symbolische Gründung eines „neuen Bundes“ gestaltet. Nach seinem Tod deuteten seine Jünger sein Sterben als „Opfer„, das diesen Bund besiegelt hat. …. Allein Gott hatte ein Opfer gebracht – ihnen zugute, obwohl sie alle versagt hatten.

Damit wurde eine revolutionäre Veränderung des Opferdenkens eingeleitet. Gewöhnlich dienten „Sühneopfer“ dazu, eine erzürnte Gottheit zu beschwichtigen oder eine verletzte Ordnung wiederherzustellen. Der opfernde Mensch bittet durch Opfer die Gottheit um Versöhnung. Das gilt auch dann, wenn der Opferkult als Institution Gottes gilt, die er den Menschen geschenkt hat, um Sünden zu vergeben. Die neue Sicht umfasst zwei Gedanken:

Bei diesem neuen Opfer wirkt nicht der Mensch auf Gott ein, damit er von seinem Zorn lasse; vielmehr handelt Gott, damit der Mensch von seiner Feindseligkeit gegen Gott und seinen Nächsten abläßt. Nicht Gott, sondern der Mensch soll durch dies Opfer verwandelt werden, nicht Gott, sondern der Mensch soll seinen Zorn, seine asozialen und aggressiven Impulse überwinden….

Das neue Opfer Jesu wurde nicht durch den Tod, sondern durch Überwindung des Todes wirksam.

Gott gab Leben dahin, um es aus dem Tode neu zu schaffen.

Erst Paulus hat dies neue Opferdenken begrifflich erfaßt. Heil wird nicht durch „Beschwichtigung“ eines erzürnten Gottes, sondern durch Überwindung menschlicher Feindschaft geschaffen (vgl. Röm 5,6-11). Heil wird nicht durch Tötung, sondern durch Auferweckung bewirkt (Röm 4,25) Heil beginnt nicht mit der Bitte des Menschen um Versöhnung, sondern mit der Bitte Gottes „Lasset euch versöhnen mit Gott“ (2Kor 5,20).

Auch für Paulus gilt: Dies Heil wurde gegen die „Herrscher dieser Welt“ verwirklicht (1Kor 2,6ff). Beim Verteilungskampf um Herrschaft und Macht geht es darum, anderes Leben für das eigene opfern zu können. Beim Opfertod Jesu aber geht es darum, wie durch das Opfer des Einen Leben möglich wird, das nicht auf Kosten anderen Lebens lebt.“

Theißen, Gerd, Merz, Annette: Der historische Jesus, Göttingen 2001, S. 410

Zustand der Welt

Alle sind unter der Sünde.

Da ist kein Gerechter, auch nicht einer.

Da ist keiner, der zur Einsicht kommt.

Da ist keiner, der Gott sucht.

Alle haben sich abgewendet.

Miteinander sind sie unbrauchbar.

Da ist keiner der sich in Redlichkeit übt, auch nicht ein einziger.

Ihr Kehle ist ein offenes Grab.

Mit ihren Zungen handeln sie betrügerisch.

Schlangengift ist unter ihren Lippen.

Ihr Mund ist voll Verwünschung und Härte,

Ihre Füße sind schnell dabei Blut zu vergießen.

Verwüstung und Not säumen ihre Wege.

Den Weg des Friedens haben sie nicht erkannt.

Es ist keine Furcht Gottes vor ihren Augen.

Römer 3,10-18

Der Schatz Gottes

Was beinhaltet der Schatz? Sind es viel Geld, Ruhm, Macht oder Reichtum? Sind es die Geistesgaben? Was erben wir? Was steht darüber in den Heiligen Schriften?

Schatz Ich habe gesündigt und dafür den Tod verdient. Der HERR hat mir offenbart, dass Jesus Christus für meine Sünden persönlich gestorben ist. Aber nicht nur für mich, sondern auch für alle, die an ihn glauben. Der Schatz, den der HERR uns gibt, ist Jesus Christus. In ihm sind wir gerecht, rein und heilig. In Jesus finden und haben wir alles. Der Schatz Gottes weiterlesen

Mangelnde Loyalität

Wer sich meiner und meiner Worte schämt in diesem ehebrecherischen und sündigen Geschlecht, dessen wird sich auch der Menschensohn schämen, wenn er kommen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln.

Markus 8, 38

Glaubwürdig ist das Wort und aller Annahme wert:

Weil wir unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt haben, darum mühen wir uns ab und kämpfen wir, denn er ist der Retter aller Menschen,  ganz besonders der Gläubigen.

1 Timotheus 4,9-10

Armen helfen

Es schulden aber wir, die Starken, die Schwächen der Schwachen zu tragen, und nicht uns selbst zu Gefallen zu leben.

Römer 15,1

Wer immer in der Welt seinen Lebensunterhalt hat und sieht seinen bedürftigen Bruder und verschliesst sein Herz vor ihm, wie bleibt da die Liebe Gottes in ihm?

1 Johannes 3,17

Geben sollst du, du sollst deinem armen Bruder willig geben.

Dein Herz soll sich nicht erbosen, wenn du ihm gibst, denn um dieser Sache willen wird der HERR, dein Gott, dich segnen in all deinem Tun, in allen deinen Geschäften. Denn es wird immer Arme geben im Land, darum gebiete ich dir: Öffnen sollst du deine Hand deinem gebeugten, dürftigen Bruder in deinem Land.

Deuteronium 15, 10-11

Der Gerechte erkennt die Sache der Armen; der Gottlose versteht es nicht zu erkennen.

Sprüche 29,7

Schafe mit ihrem Hirten

Der Begriff Schafe mit ihrem Hirten wird in den Heiligen Schriften an mehreren Stellen allegorisch für die Beziehung des HERRN mit den Menschen verwendet. Sind wir Menschen mit Schafen zu vergleichen? Verhalten wir uns ähnlich wie Schafe? Verhalten sich unsere Führungspersönlichkeiten wie gute Hirten? Philipp Keller, ein Schafhirte und Schafzüchter aus Neuseeland, beschreibt in seinem Buch „Psalm 23 – der gute Hirte“1 das Wesen der Schafe. An vielen Beispielen sieht er ähnliches Verhalten bei uns Menschen. Im folgenden betrachten wir nur das Verhalten der Schafe und ihres Hirten. Dem Leser bleibt es überlassen das menschliche Verhalten daneben zu setzen.

Ähnlichkeiten zum menschlichen Verhalten sieht Keller insbesondere beim Herdentrieb, der Angst, der Zaghaftigkeit, dem Eigensinn und der Dummheit und in vielen schlechten Angewohnheiten.2 Schafe mit ihrem Hirten weiterlesen

Ungerechte

Weh denen, die das Böse gut nennen und das Gute böse,
die Finsternis zum Licht und das Licht zur Finsternis machen, die Bitteres süß und Süßes bitter machen!

Weh denen, die sich für weise und gescheit halten!
Weh denen, die Helden im Weintrinken und tüchtige Kerle im Mischen von Rauschgetränken sind.
Die gegen Bestechung aus einem Schuldigen einen Gerechten machen und Gerechten ihre Gerechtigkeit absprechen!

Jesaja 5,20-22

Der HERR ist Eins