anders

Wenn wir eins sind, ist alles anders!

Der Herr ist anders, als alle anderen (Matthäus 11,29)

Wer unter euch groß werden will, der soll euer Diener sein (Markus 10,43)

Den Mitmenschen die Füße waschen und nicht ihre Köpfe (Johannes 13,5)

Weil Gottes Geist in euch wohnt, seid ihr anders (Römer 8,9)

Anders leben: sein Kreuz auf sich nehmen, sich verleugnen, sein Leben hingeben (Matthäus 16, 24-27)

Ich lebe, doch nicht ich, sondern Christus lebt in mir (Galater 2,20)

Wir sind eins

Strahlen brechen viele aus einem Licht,
unser Licht heißt Christus.
Strahlen brechen viele aus einem Licht
und wir sind eins durch ihn.

Zweige wachsen viele aus einem Stamm.
Unser Stamm heißt Christus.
Zweige wachsen viele aus einem Stamm
und wir sind eins durch ihn.

Gaben gibt es viele, Liebe vereint.
Liebe schenkt uns Christus.
Gaben gibt es viele, Liebe vereint –
und wir sind eins durch ihn.

Dienste leben viele aus einem Geist.
Geist von Jesus Christus.
Dienste leben viele aus einem Geist –
und wir sind eins durch ihn.

Glieder sind es viele, doch nur ein Leib.
Wir sind Glieder Christi.
Glieder sind es viele, doch nur ein Leib –
und wir sind eins durch ihn.

EG 268
Text: Dieter Trautwein 1976 nach dem schwedischen „Lågorna är många, Ijuset är ett“ von Anders Frostenson (1972) 1974

Ich will

Ich will an die Hirten, aus ihrer Hand fordere ich meine Schafe, ich verabschiede sie Schafe zu weiden. Die Hirten sollen nicht mehr sich selbst weiden; vor ihrem Mund rette ich meine Schafe, dass sie ihnen nicht mehr zum Fraß werden.

Hesekiel 34,10

Ich will die Verlorengegangenen suchen, die Versprengten zurückbringen. Ich will das Verwundete verbinden und das Schwache stärken.

Hesekiel 34,16

Eins sein

Haben wir nicht alle einen gemeinsamen Vater? Hat nicht ein Gott uns alle geschaffen?

Wie gut und schön ist es, wann Geschwister friedlich zusammen wohnen. Psalm 133,1

Durch einen Geist wurden wir alle in einen Leib hineingetauft, ob Juden oder Griechen, ob Sklaven oder Freie, alle wurden wir erfüllt mit einem Geist.
1 Korinther 12,13

Keine Angst

Wer im Schutz des Höchsten wohnt

und im Schatten des Allmächtigen bleibt,

spricht zum HERRN:

Meine Zuflucht, meine Sicherheit,

mein Gott, dem ich vertraue.

ER ist es, der dich rettet aus der Schlinge des Jägers

und aus allem Verderben.

ER breitet seine Flügel über dich

und unter seinen Schwingen findest du Zuflucht,

Schild und Schutzmauer ist seine Treue.

Du brauchts keine Angst vor den Schrecken der Nacht zu haben,

auch nicht vor Überfällen bei Tag,

vor der Seuche, die im Dunkeln schleicht,

vorm Fieber, das das am Mittag wütet.

Fallen auch tausend zu deiner Seite

und zehntausend rings um dich –

so wird es doch dich nicht trefffen.

Mit deinen Augen wirst du sehen,

wie den Gottlosen vergolten wird.

DU, HERR, bist meine Zuflucht.

Du hast den Höchsten zu deiner Zuflucht gemacht,

Böses wird dir nicht widerfahren,

kein Unheil darf sich deinem Haus nahen.

Denn seinen Engeln befiehlt ER,

dich zu behüten auf allen deinen Wegen.

Auf den Händen tragen sie dich,

damit dein Fuß nicht über einen Stein stopert.

Über Löwen und Schlangen wirst du schreiten,

magst sie niedestampfen ohne dir zu schaden.

Er hängt an mir und darum will ich ihn retten.

Ich schütze ihn, denn er kennt meinen Namen.

Er ruft mich und ich antworte ihm,

Ich bin bei ihm in der Not,

ich befreie ihn und ehre ihn.

Ich sättige ihn mit langem Leben

und lasse ihn mein Heil schauen.

Psalm 91


Der neue Bund

Der neue Bund

Jesus hatte sein letztes Gemeinschaftsmahl mit den Jüngern als symbolische Gründung eines „neuen Bundes“ gestaltet. Nach seinem Tod deuteten seine Jünger sein Sterben als „Opfer„, das diesen Bund besiegelt hat. …. Allein Gott hatte ein Opfer gebracht – ihnen zugute, obwohl sie alle versagt hatten.

Damit wurde eine revolutionäre Veränderung des Opferdenkens eingeleitet. Gewöhnlich dienten „Sühneopfer“ dazu, eine erzürnte Gottheit zu beschwichtigen oder eine verletzte Ordnung wiederherzustellen. Der opfernde Mensch bittet durch Opfer die Gottheit um Versöhnung. Das gilt auch dann, wenn der Opferkult als Institution Gottes gilt, die er den Menschen geschenkt hat, um Sünden zu vergeben. Die neue Sicht umfasst zwei Gedanken:

Bei diesem neuen Opfer wirkt nicht der Mensch auf Gott ein, damit er von seinem Zorn lasse; vielmehr handelt Gott, damit der Mensch von seiner Feindseligkeit gegen Gott und seinen Nächsten abläßt. Nicht Gott, sondern der Mensch soll durch dies Opfer verwandelt werden, nicht Gott, sondern der Mensch soll seinen Zorn, seine asozialen und aggressiven Impulse überwinden….

Das neue Opfer Jesu wurde nicht durch den Tod, sondern durch Überwindung des Todes wirksam.

Gott gab Leben dahin, um es aus dem Tode neu zu schaffen.

Erst Paulus hat dies neue Opferdenken begrifflich erfaßt. Heil wird nicht durch „Beschwichtigung“ eines erzürnten Gottes, sondern durch Überwindung menschlicher Feindschaft geschaffen (vgl. Röm 5,6-11). Heil wird nicht durch Tötung, sondern durch Auferweckung bewirkt (Röm 4,25) Heil beginnt nicht mit der Bitte des Menschen um Versöhnung, sondern mit der Bitte Gottes „Lasset euch versöhnen mit Gott“ (2Kor 5,20).

Auch für Paulus gilt: Dies Heil wurde gegen die „Herrscher dieser Welt“ verwirklicht (1Kor 2,6ff). Beim Verteilungskampf um Herrschaft und Macht geht es darum, anderes Leben für das eigene opfern zu können. Beim Opfertod Jesu aber geht es darum, wie durch das Opfer des Einen Leben möglich wird, das nicht auf Kosten anderen Lebens lebt.“

Theißen, Gerd, Merz, Annette: Der historische Jesus, Göttingen 2001, S. 410

Zustand der Welt

Alle sind unter der Sünde.

Da ist kein Gerechter, auch nicht einer.

Da ist keiner, der zur Einsicht kommt.

Da ist keiner, der Gott sucht.

Alle haben sich abgewendet.

Miteinander sind sie unbrauchbar.

Da ist keiner der sich in Redlichkeit übt, auch nicht ein einziger.

Ihr Kehle ist ein offenes Grab.

Mit ihren Zungen handeln sie betrügerisch.

Schlangengift ist unter ihren Lippen.

Ihr Mund ist voll Verwünschung und Härte,

Ihre Füße sind schnell dabei Blut zu vergießen.

Verwüstung und Not säumen ihre Wege.

Den Weg des Friedens haben sie nicht erkannt.

Es ist keine Furcht Gottes vor ihren Augen.

Römer 3,10-18

Der Schatz Gottes

Was beinhaltet der Schatz? Sind es viel Geld, Ruhm, Macht oder Reichtum? Sind es die Geistesgaben? Was erben wir? Was steht darüber in den Heiligen Schriften?

Schatz Ich habe gesündigt und dafür den Tod verdient. Der HERR hat mir offenbart, dass Jesus Christus für meine Sünden persönlich gestorben ist. Aber nicht nur für mich, sondern auch für alle, die an ihn glauben. Der Schatz, den der HERR uns gibt, ist Jesus Christus. In ihm sind wir gerecht, rein und heilig. In Jesus finden und haben wir alles. Der Schatz Gottes weiterlesen

Mangelnde Loyalität

Wer sich meiner und meiner Worte schämt in diesem ehebrecherischen und sündigen Geschlecht, dessen wird sich auch der Menschensohn schämen, wenn er kommen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln.

Markus 8, 38

Glaubwürdig ist das Wort und aller Annahme wert:

Weil wir unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt haben, darum mühen wir uns ab und kämpfen wir, denn er ist der Retter aller Menschen,  ganz besonders der Gläubigen.

1 Timotheus 4,9-10

Armen helfen

Es schulden aber wir, die Starken, die Schwächen der Schwachen zu tragen, und nicht uns selbst zu Gefallen zu leben.

Römer 15,1

Wer immer in der Welt seinen Lebensunterhalt hat und sieht seinen bedürftigen Bruder und verschliesst sein Herz vor ihm, wie bleibt da die Liebe Gottes in ihm?

1 Johannes 3,17

Geben sollst du, du sollst deinem armen Bruder willig geben.

Dein Herz soll sich nicht erbosen, wenn du ihm gibst, denn um dieser Sache willen wird der HERR, dein Gott, dich segnen in all deinem Tun, in allen deinen Geschäften. Denn es wird immer Arme geben im Land, darum gebiete ich dir: Öffnen sollst du deine Hand deinem gebeugten, dürftigen Bruder in deinem Land.

Deuteronium 15, 10-11

Der Gerechte erkennt die Sache der Armen; der Gottlose versteht es nicht zu erkennen.

Sprüche 29,7

Schafe mit ihrem Hirten

Der Begriff Schafe mit ihrem Hirten wird in den Heiligen Schriften an mehreren Stellen allegorisch für die Beziehung des HERRN mit den Menschen verwendet. Sind wir Menschen mit Schafen zu vergleichen? Verhalten wir uns ähnlich wie Schafe? Verhalten sich unsere Führungspersönlichkeiten wie gute Hirten? Philipp Keller, ein Schafhirte und Schafzüchter aus Neuseeland, beschreibt in seinem Buch „Psalm 23 – der gute Hirte“1 das Wesen der Schafe. An vielen Beispielen sieht er ähnliches Verhalten bei uns Menschen. Im folgenden betrachten wir nur das Verhalten der Schafe und ihres Hirten. Dem Leser bleibt es überlassen das menschliche Verhalten daneben zu setzen.

Ähnlichkeiten zum menschlichen Verhalten sieht Keller insbesondere beim Herdentrieb, der Angst, der Zaghaftigkeit, dem Eigensinn und der Dummheit und in vielen schlechten Angewohnheiten.2 Schafe mit ihrem Hirten weiterlesen

Ungerechte

Weh denen, die das Böse gut nennen und das Gute böse,
die Finsternis zum Licht und das Licht zur Finsternis machen, die Bitteres süß und Süßes bitter machen!

Weh denen, die sich für weise und gescheit halten!
Weh denen, die Helden im Weintrinken und tüchtige Kerle im Mischen von Rauschgetränken sind.
Die gegen Bestechung aus einem Schuldigen einen Gerechten machen und Gerechten ihre Gerechtigkeit absprechen!

Jesaja 5,20-22

Kann es so weitergehen?

Viele Menschen machen sich Sorgen, wie es weitergeht. Naturkatastrophen, Armut, Hungersnöte, Kriege, Terrorismus, Flüchtlingsströme, Umweltverschmutzung, Korruption, Ausbeutung, Landverbrauch, Wissensexplosion, Kurzlebigkeit, Abschottung und Grenzzäune, steiles Wachstum der Hilfsbedürftigkeit, notwendige Ausweitung der Hilfsprogramme, zunehmende Ungerechtigkeit, Unehrlichkeit und Unsicherheit – all dies kann mit Recht Zukunftsängste auslösen. In den reichen Ländern wenden sich die Menschen immer mehr vom HERRN und seinen Ordnungen ab. Ich frage mich, warum so viele nicht an die Zukunftsoffenbarungen in den Heiligen Schriften glauben. Kann es so weitergehen? weiterlesen

Geldgier

Die Geldgier ist eine Wurzel alles Bösen. Einige sind ihr so verfallen, dass sie vom Glauben abgeirrt sind und sich selbst viele Schmerzen zugefügt haben. Du aber, Mensch Gottes, fliehe davor. Erstrebe dagegen Gerechtigkeit, Frömmigkeit, Glauben, Liebe, Geduld und Sanftmut.

1 Timotheus 6,9-11

Siehe auch:  Markus 10,23-25
Matthäus 5,20 und 6,33

Umgang mit Fremden

Heimatlos Es gibt viele Gründe, warum Menschen ihre Heimat verlassen. Natur-, Umwelt und Hungerkatastrophen, Bürgerkriege und militärische Konflikte, Diktaturen, Diskriminierung und Gewalt gegen Minderheiten oder Andersgläubige, Vertreibung, Arbeitslosigkeit, Armut keine oder nur geringe Bildungschancen. Es gibt viele Gründe, warum wir diesen Menschen helfen sollten. Umgang mit Fremden weiterlesen